Virtuelle Telefonanlagen

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Jan,19

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13:09

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Die Telefonanlage der Zukunft, da sind sich Experten sicher, ist die virtuelle Telefonanlage. Sie ist günstiger in den Anschaffungskosten und auch das Telefonieren selbst wird billiger. Damit könnte sie die herkömmliche Telefonanlage schon bald überflüssig machen.
Outsourcing- oder Leasingangebote sind in vielen Firmen und Bereichen bereits gang und gäbe. Auf diese Weise können Kosten gespart werden, da man nur für die Nutzung, aber nicht für die Anschaffung zahlt. Nur im Telefonbereich haben sich Leasingmodelle bisher noch nicht endgültig durchgesetzt – und das, obwohl sie dem Kunden nur Vorteile bieten.

Geringe Kosten

Ein solches Leasingmodell für Unternehmen sind virtuelle Telefonanlagen. Sie sind günstiger und beanspruchen keinen Platz mehr im Büro, weil die Anlage in ein externes Rechenzentrum ausgelagert wird. Dazu wird die vorhandene DSL Verbindung des Unternehmens genutzt. Aus diesem Grund fallen kaum Anschaffungskosten für Hardware oder Software an. Das Einsparpotenzial für mittelständische Unternehmen beträgt Berechnungen zufolge bis zu 50 Prozent pro Arbeitsplatz.
Auch das Telefonieren selbst wird günstiger. Die Flatrate ins deutsche Festnetz gibt es beim Anbieter nfon beispielsweise für 3,90 Euro pro Monat. Innerhalb des Firmennetzwerks wird kostenlos telefoniert, das gilt für alle Niederlassungen und selbst Arbeitsplätze im Home Office. Darüber hinaus entfallen auch die Energie-, Raum- und Personalkosten.

Wartungsarbeiten entfallen

Doch auch neben dem Kostenfaktor spricht einiges für die virtuelle Telefonanlage. So entfällt z.B. der Aufwand für Wartung, Service und Administration, denn diese Arbeiten werden vom Betreiber vor Ort, also im Rechenzentrum des Anbieters, durchgeführt. Auch die regelmäßigen Software-Updates werden automatisch und kostenlos vorgenommen. Neue Mitarbeiter und deren Anschlüsse lassen sich ohne großen Aufwand per Mausklick in das Firmennetzwerk integrieren.
Im Gegensatz zu Anbietern aus dem Privatbereich erfüllen virtuelle Telefonanlagen auch die gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen. Dies betrifft beispielsweise die Ausfall- und Abhörsicherheit. Standortbedingte Ausfallrisiken entfallen aufgrund von geografisch getrennten Rechenzentren und umfangreicher Backups. Die Abhörsicherheit wird gewährleistet, indem für jedes einzelne Telefongespräch ein neuer Schlüssel erstellt wird. Auch Notrufnummern können gewählt werden. Unabdingbare Voraussetzung ist natürlich eine schnelle und verlässliche DSL Verbindung.
Übliche Funktionen wie Telefonkonferenzen, Weiterleiten oder der Rückruf beim Besetztzeichen sind auch bei der virtuellen Telefonanlage vorhanden. Alle Teilnehmer sind intern und von externen Anrufern über die eigene Durchwahl erreichbar. Die Effizienz der Kommunikation lässt sich so entscheidend verbessern, da die Mitarbeiter besser erreichbar sind.
Es lässt sich also festhalten, dass die Einbindung einer virtuellen Telefonanlage für Unternehmen nur Vorteile bietet. Die virtuelle Telefonanlage wird in Deutschland zweifellos ihren Siegeszug antreten. Die Frage ist daher nicht, ob sie sich durchsetzt, sondern lediglich, wann dies geschieht.

2 Kommentare zu “Virtuelle Telefonanlagen”

  1. Habe bei mir Zuhause selber seit zwei Wochen eine dieser “virtuellen” Anlagen stehen. Bisher bin ich jedenfalls mit der Handhabung schon mal sehr zufrieden. Hatte vorher schon die Befürchtung gehabt, dass mein technisches know-how mir dabei im Wege stehen könnte. Aber wie gesagt, soweit bin ich sehr zufrieden.

  2. Sind auf jeden fall ne runde Sache!
    wir haben bei uns eine Anlage uns sind sehr zufrieden. Einmal installiert und alles läuft wie geschmiert!

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