DSL-Preise: Wer ländlich lebt, zahlt drauf
Jul,29
at12:53
byadmin
DSL-Kunden eines Anbieters, die den gleichen Tarif gebucht haben, müssen dennoch oft unterschiedliche Preise zahlen. Und das liegt an ihrem Wohnort. Denn viele Anbieter verlangen für bestimmte Regionen Aufschläge.
1&1, Congstar, Alice und o2 verlangen solche Zuschlage von Kunden in Gegenden, in denen sie kein eigenes DSL-Netz installiert haben – betrofen sind 36 Prozent des gesammten Kundenstammes. Und weil die Unternehmen zusammen einen Marktanteil von 22 Prozent haben, ist von solchen Sonderzahlungen jeder 12. Haushalt betroffen. Zu dem Ergebnis kommt das Vergleichsportal check24.de, indem es für 35.000 Haushalte deren DSL-Kosten untersuchte und die 36 Prozent der Betroffenen über den Marktanteil der vier Anbieter von 22 Prozent auf alle 26,5 Millionen Haushalte mit DSL umrechnet.
Manche Gebiete sind besonders benachteiligt
DSL-Kunden in Mecklenburg-Vorpommern sind besonders häufig von den Mehrkosten betroffen. Rund 14 Prozent der Nutzer des extraschnellen Netzzuganges müssen den Aufschlag zahlen, bei den vier genannten Unternehmen sind es sogar 64 Prozent der Kunden. Da haben es Surfer um in Regionen um Berlin, Hamburg und Bremen herum schon deutlich besser: Hier sind es nur vier Prozent der Kunden von 1&1 und Co., die Regionalzuschläge zahlen.
Bei den beworbenen Preisen der Anbieter wird der Zuschlag natürlich nicht erwähnt. Und wei er nur im Kleingedruckten steht, sind sich viele Kunden über die Mehrkosten vor Vertragsabschluss gar nicht bewusst. Mann sollte sich die Verträge jedoch unbedingt einmal genauer anschauen. Denn durch die Zuschläge kann eine Unternehmen, dass auf den ersten Blick mit niedrigen Grundgebühren punktet, letztendlich doch zu den teureren Anbietern werden.
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