Verbraucher: Provider versprechen zuviel
Jun,03
at08:41
byadmin
Wer in einem Ballungsgebiet wohnt und regelmässig das Internet nutzt kennt es vielleicht: Das Internet lahmt. Gerade abends zu den Stosszeiten kommt vieles von dem was vor Unterzeichnung des Vertrages versprochen wurde nicht beim Kunden an.
Dabei werben die DSL-Anbieter mit Leitungskapazitäten, von denen wir kaum zu träumen wagen. Es handelt sich bei den vielsagenden Nummern – 3.000, 6.000, 16.000 plus Varianten – gar nicht um Übertragungsraten, sondern um Namen. Das muss man immer wieder feststellen. Als eine Art Bestellnummern müsste man die Geschwindigkeiten ansehen. Das erspart manche enttäuschte Erwartung. Denn die Geschwindigkeitsangaben, mit der die DSL-Anbieter werben, sind keine Zusicherung einer Eigenschaft, sondern unerreichtes Limit. Lässt sich beim kurz verzögerten Aufruf einer Website noch ein Auge zudrücken, so ist der Spaß am Ende, wenn Videos über die Leitung holpern. Da bricht, trotz angeblich rasanter Internetverbindung, plötzlich die Bandbreite ein, und das Online-Video wird zum Standbild mit Audiofragmenten.
Antwort hinterlassen